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Praxis-Beispiele > Energetische Stadtsanierung > Celle Heese-Nord

 

Celle Heese-Nord:
Tiefengeothermiekonzept 

 

Quartierssteckbrief

Einwohner:                        2.400
Größe:                               25 ha
dominierender Bautyp:      Mehrfamilienhäuser
dominierendes Baujahr:    1960er Jahre

 

Projektbeschreibung

Das Quartier Heese-Nord ist (überwiegend) in der Hand von vier Wohnungsunternehmen (Celler Bau- und Sparverein eG, Städtische Wohnungsbau GmbH, Wichmann-Gruppe Wohnungsunternehmen, Südheide eG Wohnungsbaugenossenschaft), die immer wieder auch gemeinsam an der Zukunftsstrategie für ihre Bestände und die Quartiersentwicklung von Heese-Nord arbeiten. Außerdem befinden sich im Quartier Einfamilienhäuser und Gewerbestandorte. Mehrere Schulen des Landkreises Celle liegen im Stadtteil bzw. in direkter Quartiersnähe.

 

Für eine nachhaltige Quartiersentwicklung wurde im Rahmen der energetischen Stadtsanierung insbesondere das tiefengeothermische Potenzial in der Nähe des Wohnstandorts Heese-Nord intensiv untersucht. Ergebnis dieser Voruntersuchung war, dass das Gebiet für ein geothermiebasiertes Wärmekonzept geeignet wäre. Dies ist nun durch eine Machbarkeitsstudie zu verifizieren und die Umsetzung weiter auszuarbeiten.

 

Der lokalen Projektgruppe, die anfangs nur aus den Wohnungsunternehmen sowie dem kommunalen Fachdienst Umweltmanagement und Klimaschutz bestand, haben sich mittlerweile auch E.ON Avacon und SVO, ein regionales Energieversorgungsunternehmen für Strom, Wasser, Erdgas, Wärme und Abwasserentsorgung, angeschlossen. Außerdem bestehen enge Kontakte zur lokalen Geothermieszene (GeoEnergy e.V.), die z.B. durch die Gründung der Bohrmeisterschule Celle im Jahr 1937, seit vielen Jahren in Celle ansässig ist.

 

Da Machbarkeitsstudie und Testbohrungen mit hohen finanziellen Kosten bzw. auch Risiken verbunden sind, steht die Stadt Celle, die den Gesamtprozess steuert, in Kontakt mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen, dem Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz, dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie der NBank, inwiefern eine Förderung durch das Land möglich ist. Denn erst wenn die Machbarkeitsstudie abgeschlossen ist, wird man auch ein Betreibermodell für das Geothermiekonzept entwickeln können.


 
Kontakt zur Energetischen Stadtsanierung in Celle Heese-Nord
Ulrich Kaiser
 
Stadt Celle
Fachdienst Umweltmanagement und Klimaschutz
Am Französischen Garten 1
29221 Celle
 
05141/12253
Ulrich.Kaiser@Celle.de

Durch einen Klick auf die Abbildung erhalten Sie einen größeren Bildausschnitt.
 
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