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Memorandum – Städtische Energien

 

Planungshilfen > Memorandum – Städtische Energien

Zur Vorbereitung des Kongresses Nationale Stadtentwicklungspolitik „Städtische Energien“ 2012 wurde ein Memorandum zur Stärkung der nationalen Stadtentwicklungspolitik in Deutschland vorgelegt. Das Memorandum baut auf auf die fünf Jahre zuvor verabschiedete Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt. Es konstatiert, dass die seinerzeit genannten Herausforderungen weiterhin aktuell sind: „demographischer Wandel, soziale Ungleichheit und Integration, Knappheit preisgünstiger Wohnungen sowie Umwelt- und Verkehrsprobleme. Seither ist der Klimawandel gravierender und seine Folgen spürbarer geworden, die Ära billiger fossiler Energie neigt sich dem Ende zu, die Nahrungsmittelproduktion wird krisenanfälliger, und die Turbulenzen des Finanzsystems haben nicht nur die öffentlichen Haushalte belastet, sondern bergen ein Risiko für den sozialen Frieden. Diese Entwicklungen betreffen Städte, in zunehmendem Maße aber auch den ländlichen Raum.“

 
Das Memorandum formuliert Anforderungen an die politische Gestaltungskraft, an Innovationsfähigkeit, Kreativität und das Bürgerengagement, um eine klimagerechte, sozial ausgeglichene, wirtschaftlich robuste, kurzum eine nachhaltige Stadtentwicklung sicherzustellen. Vier große Aufgabenfelder werden vom Memorandum als zentrale vorgestellt:

1.  der behutsame ökologische Umbau von Gebäuden und Quartieren,
2.  die technologische Erneuerung der stadttechnischen Infrastrukturen,
3.  die Entwicklung einer neuen Mobilität und
4.  die gesellschaftliche Integration.

Diese vier großen Aufgaben würden zwar umfangreich diskutiert, in der Regel aber getrennt voneinander und überdies noch in verschiedenen fachlichen und politischen Kreisen. Sie müssen zusammengeführt werden. Die Energiewende und der Kampf gegen den Klimawandel erfordern aber nicht nur den Umbau von Städten und Regionen, veränderte stadttechnische Infrastruktur, neue Mobilität und gesellschaftliche Integration, sondern auch den Respekt vor der kulturellen Identität. Und nur, wenn sich Stadt und Umland deutlich enger vernetzen, kann der notwendige Umbau gelingen.
 
Das Memorandum verweist auf das Erfordernis ein Bündnis für eine nachhaltige Stadt: Städtische Energien anzustreben: „Eine handlungsfähige und verantwortungsvolle Politik und Verwaltung auf allen Ebenen kann den Weg zum nachhaltigen Gebäude, zum nachhaltigen Quartier und zur nachhaltigen Stadt ebnen. Die Bewältigung der großen Herausforderungen setzt breite gesellschaftliche Bündnisse und transparente Verfahren voraus. Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gewerkschaften, Verbänden, Stiftungen, Kultur, Bildung, Medien, Religionen, Sport sowie Bauherren und Planer waren schon immer bedeutende Partner der Stadtentwicklung. Heute sind darüber hinaus mehr denn je bürgerschaftliches Engagement und private Initiativen gefragt, um neue Ideen zu entwickeln und sie als Projekte der Stadtentwicklung erfolgreich umzusetzen.“
 
Zusammenfassend formuliert das Memorandum zum Schluss: „Die nachhaltige Stadt ist klimagerecht und energieeffizient, anpassungsfähig und sozial gerecht, wirtschaftlich effizient und, nicht zuletzt, gestalterisch einzigartig und schön. Die nachhaltige Stadt von morgen ist das Ergebnis unseres Handelns heute. Voraussetzung, Medium wie Ergebnis dieses Handelns sind städtische Energien.“
 
 
 

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