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Mit Fläche sparsam umgehen

 

Planungshilfen > Mit Fläche sparsam umgehen > Aufbau gemeindlicher Kommunikationsstrategien


Aufbau gemeindlicher Kommunikationsstrategien


Die erste Voraussetzung zur Beförderung gemeindlicher Kommunikationsprozesse zum Fläche sparen sind kontinuierliche Informationen für die Adressaten der Flächeninanspruchnahme. Diese Kommunikationsarbeit beginnt in den Ratsgremien und ist weiterzuleiten an die Bauherren, Grundeigentümer und Investoren. Klare Leitlinien zur gemeindlichen Flächenpolitik stärken auch den Rückhalt für die Verwaltung gegenüber den vielfältigen Einzelinteressen.
 
Ratsbeschlüsse zu flächensparender Gemeindepolitik
Ratsbeschlüsse zu einer flächensparenden Gemeindeentwicklung sollten nicht nur grundsätzliche Aussagen und Bekenntnisse zur Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung enthalten sondern gemeindliche Entwicklungsziele hinsichtlich Bodenbevorratung für Innenentwicklungsflächen, Bestandserwerb für problematische Immobilien in zentralen Lagen etc. enthalten, um grundsätzliche aber auch konkrete im Haushalt verankerte Möglichkeiten für eine auf Innentwicklung abstellende Gemeindepolitik zu garantieren.
 
Gemeindliche Grundsätze für Bauleitplanverfahren
Kommunen können sich für das Ziel des Flächesparens auch Grundsätze für die Bauleitplanung aufstellen, so dass Investoren und Grundeigentümer sich auf die Erwartungshaltungen der Gemeinde einstellen können. In diesen Grundsätzen sollte der Vorrang der Innenentwicklung vor der Außenentwicklung explizit ausformuliert werden, genauso wie Planungsleitlinien für die Aufstellung von Bauleitplänen in der Innenentwicklung enthalten sein sollten (s. Ziffer 6.)
 
Öffentlichkeitsarbeit zum Fläche Sparen
Eine Gemeinde, die sich dem Fläche sparen verschrieben hat, sollte diese Grundsätze auch in die gemeindliche Öffentlichkeitsarbeit übernehmen. Ratsbeschlüsse und gemeindliche Grundsätze für Bauleitplanverfahren sind in der Gemeinde zu verbreiten.
 
Vermarktungsstrategien für Bestandsquartiere
Eine gemeindliche Strategie für Wohngebiete, die an Attraktivität für Neubürger verlieren, durch städtebauliche Neugestaltung, durch kooperative Vermarktung und beispielhafte Modernisierung von Ein- und Zweifamilienhäusern in diesen Gemeindegebieten, sind ein weiterer Beitrag zur Stärkung des Bestandes vor Neubeanspruchung von Flächen.
 
Absicherung von Einrichtungen der Daseinsvorsorge in zentralen Lagen
Die Stärkung der zentralen Lagen ist eine der wichtigen Voraussetzungen, Umzugswünsche aus den Kerngebieten an die Peripherie von Städten und Gemeinden zu unterbinden. Dabei müssen aber auch die Vorteile des Wohnens und Arbeitens in zentralen Lagen den Kernbereichen der Ortslagen vermittelt werden. Flächen sparen beginnt in der qualitativen Entwicklung der zentralen Lagen.


Beispiele
:
ExWoSt-Forschungsfeld „Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere“: Flensburg Mürwik
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung "Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen unter Druck; Wie reagieren auf den demographischen Wandel?"
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit "Kommunales Flächenmanagement"
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit "Flächensparende Wohngebiete"
 
 

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