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Städtebauliche Energie- und Klimaschutzkonzepte

 

Planungshilfen > Städtebauliche Energie- und Klimaschutzkonzepte > Baustein: Regenerative Energieversorgung


Baustein: Regenerative Energieversorgung

 

Ziel: Klimaschutz durch Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei der Energiebereitstellung

Bei der konventionellen Energiegewinnung werden Treibhausgasmissionen freigesetzt. Eine Reduzierung dieser Emissionen wird durch Änderung des Energieträgers bestenfalls durch die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energie an der Strom- und Wärmeproduktion erreicht. Ziel eines Städtebaulichen Energie- und Klimaschutzkonzeptes ist, Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass der Anteil der Energie aus erneuerbaren Quellen im Gemeindegebiet substanziell ausgeweitet wird.

 

Begründung

Strom und Wärme werden aus konventionellen oder erneuerbaren Energieträgern gewonnen. Sie werden sowohl am Ort ihrer Gewinnung verwendet, als auch über weite Stecken transportiert und bilanziell einem Gemeindegebiet zugeordnet. Im Städtebaulichen Energie- und Klimaschutzkonzept werden die lokalen Potenziale für eine klimagerechte Energiegewinnung und Energieerzeugung zusammengestellt, um die gemeindlichen Klimaschutzziele in hohem Maße auch vor Ort und aus kommunaler Hand zu erreichen.
 
Zu den erneuerbaren Energien werden laut Energieeinsparungsgesetz Wasserkraft, Windenergie, solare Strahlungsenergie, Geothermie, Energie aus Biomasse gezählt (§ 3 Nr. 3 EEG).
Ihre Bedeutung im Energiemix Deutschlands hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Erneuerbare Energien haben im Jahre 2011 bereits 21 % der Nettostromerzeugung in Deutschland ausgemacht (BDEW; Grafik 9.8). Das städtebauliche Energie- und Klimaschutzkonzept gibt die Hinweise für die Umsetzung des Konzeptes in der Fläche und die entsprechende Berücksichtigung in den Bauleitplanverfahren.

 

Bestandsaufnahme und Potentialermittlung

  • Erhebung der Anlagenstandorte der Energiegewinnung und -erzeugung
  • Bestandsaufnahme der vorhandenen Leitungs-/Netzbeziehungen
  • Dokumentation der Standorte von Windenergieanlagen und Windpotentialanalyse
  • Erhebung der Fließgeschwindigkeit von Gewässern als Potential für Wasserkraftnutzung
  • Ermittlung des Biomasseanbaupotentials auf landwirtschaftlichen Flächen
  • Kataster des Potentials für Solarstrahlungsgewinne in der Fläche und auf dem Dach
  • Potential Freiflächenphotovoltaik auf Gewerbe- und Industriebrachen

 

Einbindung in die kommunale Planung

FNP
  • Darstellung von Anlagenstandorten (Planzeichen EE, KWK) (siehe auch: Flächenvorsorge für erneuerbare Energieanlagen)
  • Hinweis auf die Lage von Leitungen/Netzen
  • Darstellung neuer Standorte für EE-Anlagen
  • Darstellung von Standorten für Windenergieanlagen
  • Darstellung von Standorten für Wasserenergiegewinnung
  • Hinweis auf Orte für EE-Einspeisung in bestehende Anlagen / Netze
 
B-Plan
 
Informelle Planung
  • Kooperation mit Industrie (KWK, Abwärmenutzung)
  • Optimierungspotenziale bestehender Energieanlagen
 

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